Und schon ist die bunte Zeit vorbei!

Der große Pirat und die kleine Frau Löwe
Sie waren soooo süß!!! ❤ ❤ ❤
Ich durfte die Löwenmama sein.

Bereit für den Frühling!

Jetzt freuen wir uns auf den bevorstehenden Frühling. Man kann ja schon langsam mit den kreativen Ideen für Ostern anfangen…

Tolle Collagen mit Zeitungspapier

Bald stelle ich hier unsere neue Werke aus Bunt- und Zeitungspapier vor! Inklusive eigenen Kreationen und Vorlagen zu Ausdrucken!

Coming soon…

Unser neuer Liebling

Kreatives Platzerl –

der Mal- und Basteltisch

Um häufig kreativ zu sein und das Malen, Zeichnen und Schneiden üben zu können braucht es einen geeigneten Platz. Und zwar einen ständig verfügbaren, wo nicht erst einmal alles hergeräumt werden muss.

Authentisches Foto mit täglichem Allgemeinzustand 🙂

Papierrollenhalterung selbst gemacht

Deshalb ist die absolut beste Neuerung bei uns Zuhause in diesem Jahr (bis jetzt) ganz klar unser „neuer“ Mal- und Basteltisch! Es handelt sich um den günstigsten Minicouchtisch von Ikea (kennen glaub ich die meisten), der schon immer in einer Ecke gestanden hat. Aufgepeppt mit einer Halterung für die Papierrolle aus einem Vorhangstangen-System und Dosen für die Stifte wurde das Tischchen zum absoluten Liebling bei uns in der Wohnung.

Führung fürs Papier

Als Führung für das Papier von der Rolle habe ich noch zwei Leisten am Tisch befestigt (siehe Fotos), wo das Papier darunter durchgeht und so beim Malen nicht verrutscht. Das funktioniert perfekt. Für neues Material zieht man einfach unten an. Mangels Holzleisten habe ich dafür einfach übrig gebliebene Reste von Kabelkanälen verwendet.

So bleibt das Papier wunderbar an Ort und Stelle!

Kreativer Platz im Wohnraum

Unser kreatives Platzerl befindet sich an einem hellen Ort im großen Wohnraum und wird seitdem von beiden Kindern täglich besucht und genutzt! Der große Pirat schnipselt alles kurz und klein und die kleine Frau Löwe übt sich schon jetzt mit ihren 1,5 Jahren fleißig im Malen und Zeichnen. Wenn wir gemeinsam etwas machen geschieht das jetzt fast ausschließlich hier. In einem Regalfach gleich neben dem Tisch bewahren wir praktischerweise Papier, Scheren, Kleber usw. auf.

Wenn ihr mit euren Kids gerne malt und bastelt, schafft euch so einen Tisch an (falls ihr nicht sowieso schon einen besitzt)! Wir möchten ihn nicht mehr missen.

Faschingszeit! Unsere Kostüme

Pirat und Löwe

Der Fasching eilt in großen Schritten seinem Höhepunkt und gleichzeitig Ende zu. Schon länger haben wir gemeinsam beschlossen, dass sich die Kinder, ganz getreu unserem Blognamen heuer als Pirat und Löwe verkleiden :-). Den Sohnemann musste ich ein bisschen in diese Richtung lenken… der wollte nämlich lieber als Lightning McQueen aus Cars gehen! Nur wie bitte soll ich ein brauchbares Autokostüm machen??? Daher hab ich ihm den Piraten schmackhaft gemacht. Der darf schließlich einen Säbel haben (bin ja ansonsten absolut gegen Waffen, auch als Spielzeug), und einen Hut mit Totenkopf – „Ja Mama, das ist cool!“ Puh, das ging gut!

Die kleine Frau Löwe wird, was das Kostüm anbelangt, heuer einfach noch nicht gefragt. Das ist ein Vorteil solange sie noch so klein sind – Mama bestimmt (noch) die Kleiderwahl und somit auch über die Kostüme!

Bis jetzt habe ich es noch jedes Jahr geschafft, die Kostüme für das Kind/die Kinder selbst zu machen. Natürlich könnte ich diese auch in jedem Supermarkt um 20€ kaufen. Aber dann sind sie aus Plastik, sitzen bestimmt nicht perfekt und außerdem hätte Mama dann nicht den alljährlichen Stress, rechtzeitig alles fertigzustellen ;-).

Noch bleibt ja ein bisschen Zeit. Die Kopfbedeckungen sind jedenfalls schon mal so ziemlich fertig.

Anleitung für Löwenmähne und Piratenhut:

Die Löwenmähne aus Filz und einem Haarreif:

Der Piratenhut aus Filz mit Applikation aus Filz:

Der Piratenhut kann natürlich genauso aus festem Papier oder Karton gebastelt werden. Dann erspart man sich das komplizierte Applizieren auf dem Filz und man klebt einfach einen weißen Totenkopf aus Papier aus. Ich habe mich für Filz entschieden, weil das Material langlebiger ist und sich die Kids immer gern verkleiden.

Die Vorlage für den Totenkopf (übrigens der aus unserem Blog-Logo) ist von Pixabay und wird gratis zur Verfügung gestellt: https://pixabay.com/de/vectors/pirat-hut-kappe-tod-warnung-311819/

Update, 13.2.2020:

Endlich sind die Kostüme fertig! Hat doch etwas länger gedauert, da zwischendurch immer einer von uns nicht ganz fit war… dann geht einfach mal nix.

Das Piratenkostüm

Zum Piratenhut gibt`s eine einfache Piratenhose und eine Piratenweste, natürlich mit Totenkopf. Darunter wird der große Pirat ein schwarz-weiß gestreiftes (gekauftes) Leiberl anziehen. Als Stoffe habe ich alte Jogginghosen von uns verwendet, feinstes Upcycling also…. die Säume und Abschlüsse habe ich großteils einfach mit der Overlockmaschine erledigt. Den Hut habe ich ebenso finalisiert, es gefiel mir so besser. Blöd nur dass die liebe Overlock gerade jetzt wieder irgendein Fadenproblem hat und nicht besonders sauber näht.

Das Löwenkostüm

Das Kostüm für die kleine Frau Löwe habe ich bewusst alltagstauglich genäht. Entstanden ist ein sonnengelber Body mit Löwenpfote und eine Latzhose aus braunem Cordstoff (oder Schnürlsamt, wie es zu meinen Kindheitszeiten noch hieß ;-)) Als Zusatz gibt`s noch ein Halstuch mit Löwenmähne, passend zum Haarreifen.

Jetzt muss die Madame nur noch bereit sein ihr neues, süßes Kostüm wenigstens mal zu probieren. Noch weigert sie sich rigoros…

Hast du schon den Beitrag über unser Faschingsdeko gesehen?

Faschingszeit! Unsere Dekoration

Natürlich habe ich für die bunte Faschingszeit nicht nur Kostüme genäht, wir haben auch gemeinsam Deko gebastelt. Als erstes einfache Ketten aus Papierstreifen.

Papierketten (Girlanden)

Kurze Ketten am Strauch, die lange ist im HG zu sehen.

Papierlampions:

Ganz einfach und schnell selbst gemacht!

Girlande von den Kids:

Pappteller geviertelt und mit bunten Schnipseln beklebt 🙂
Selbstgemachte Girlande von den Kids – ich finde sie super!

Wir sind bereit für den Fasching!

Party haben wir öfter… 🙂

Pinguine am Eis

Wir basteln uns durch den grauen Winter

Die Idee für diese süßen Pinguine aus Eierkartons hab ich mir, wie so oft, auf Pinterest geholt. Der große Pirat fand die Bastelarbeit toll! Er half mir beim Karton-zerschneiden, beim Anmalen und beim Aufbau der Eislandschaft.

Hier die Bilder dazu:

Ist doch toll geworden, unsere neue winterliche Tischdekoration. Wenn schon der richtige Winter draußen einfach nicht kommen will…

Daran werde ich mich nie gewöhnen!

WARUM ist es eigentlich so, dass Kleinkinder ALLE ihre Spielsachen am liebsten flächendeckend über den gesamten Fußboden verteilen???

Es gibt vieles, woran ich mich in den letzten viereinhalb Jahren als Mama gewöhnt habe, was ich nicht gedacht hätte. Laute Spielsachen treiben mich nur noch manchmal in den Wahnsinn. 2-5 Mal nachts aufstehen wird irgendwann zur Normalität. Am Klo oder unter der Dusche hat man meistens Publikum. Du wischt ständig irgendwelche Körperflüssigkeiten von irgendeinem Körperteil deiner Kinder….

Aber daran gewöhne ich mich wohl nie!

An die ständige Unordnung werde ich mich jedoch nie gewöhnen! Meinem inneren „Monk“ gefällt das gar nicht! Der hat es gerne wenn alles an seinem Platz ist, zumindest Abends. Leider habe ich meine Kinder von den Vorteilen des Ordnunghaltens noch nicht so ganz überzeugen können. Ganz im Gegenteil! Je mehr sie ausräumen können, desto besser.

Eigentlich räume ich zuhause ständig irgendetwas von hier nach da. Das Auto gehört noch ins Kinderzimmer, die Pyjamas liegen noch im Wohnzimmer, die Zahnbürste der Kleinen steckt in der Spielküche, jemand hat meine Hausschuhe versteckt und ÜBERALL liegen Krümel – IMMER!!!

Während ich noch darüber nachdenke, warum IMMER ALLES am Boden liegen muss, leert die eineinhalbjährige Frau Löwe die gerade vom großen Piraten und Mama zusammengeräumte Kiste Duplo kurzerhand wieder aus! Der große schreit und schimpft, ich schaue vorwurfsvoll. Frau Löwe schüttelt beschwichtigend den Kopf, macht „Nein, nein“ und rennt dann durch die Steine um sie möglichst weit im Raum zu verteilen.

Mit einem Kind haben wir es noch ganz gut geschafft, halbwegs Ordnung zu halten und am Abend alles schön wegzuräumen. Mittlerweile kommt am Abend alles was noch im Wohnzimmer am Boden liegt in eine Kiste und wird unterm Couchtisch verstaut, sofern da noch Platz ist.

Und immer liegt irgendwo ein Ei…

Wir haben 6 hölzerne Eier für die Kinderküche, die man auch noch durchschneiden kann – also 12 Teile. Diese befinden sich spätestens 1/2 Stunde nach dem Aufstehen nicht mehr in der Küche! Manchmal finde ich sogar eines im (Eltern)Schlafzimmer. Die sind einfach überall! Wegnehmen geht nicht, weil ich eh sonst schon alle Nahrungsmittel aus der Spielküche entfernt habe.

Trotzdem bleiben wir tapfer und versuchen das Chaos jeden Abend so gut es geht und mit mäßiger, sehr widerwilliger Hilfe der Kinder (plötzlich will keiner was hergeräumt haben) größtmöglich zu beseitigen. Irgendwann, ich hoffe es ganz fest, werden die Bemühungen Früchte tragen und wir haben sie zumindest zu ordentlichen Erwachsenen erzogen ;-).

Abenteuer Hallenbad

Alleine baden mit den beiden Kids…

Es ist bereits Ende Jänner, aber noch immer kein Schnee in Sicht. Ganz im Gegenteil, es wurde wieder wärmer und Regen war angesagt. Das ist der entscheidende Ansporn für mich, das städtische Hallenbad zu besuchen. Da sonst niemand Zeit hat, beschließe ich es alleine mit den Kindern zu wagen. Schließlich fahren wir im Sommer ja auch zu dritt an den See…

Also schnell in Windeseile alles zusammenpacken. Gottseidank hab ich immer einen Rucksack mit Badehosen und Spielzeug fertig im Schrank. Noch was zu knabbern und eine große Trinkflasche, die ich dann aber vergesse, Badeanzug an und los geht`s.

Nach kurzer Autofahrt sind wir schon am Hallenbad angekommen. Die Kinder können es kaum erwarten. In der Garderobe stopfen wir unser ganzes Gewandt in den Spind. Ausziehen ist ja noch lustig… schon jetzt meldet sich eine sorgenvolle Stimme im Hinterkopf die mir sagt, dass das Wieder-Anziehen nicht so lustig werden wird… Schweißgebadet schleppe ich endlich die tonnenschwere Sporttasche und Madame Löwe Richtung Becken.

Ab ins Wasser!

Während ich noch eine Liege zurecht rücke und Handtücher auspacke, springt der große Pirat bereits wie wild im Kinderbecken herum. Frau Löwe ist da noch etwas skeptisch. Schnell Schwimmflügerl drauf, jetzt bin ich beruhigt.

Die Kinder haben ihren Spaß und ich genieße es ihnen zuzusehen. Zweimal gehe ich sogar mit den beiden ins große Becken. Zum Glück haben sie eh Angst im tiefen Wasser ;-).

Entspannung ist anders… aber es macht Spaß

Schnell vergehen 2-3 Stunden mit viel Planschen, einmal alle zurück zur Umkleide – Mama hat ihr Handy vergessen, zweimal alle aufs Klo und einmal zur Kantine Pommes essen. Entspannung sieht anders aus, aber es macht trotzdem Spaß, wir haben alle drei ausgesprochen gute Laune.

Dann kommt der Badewindel Zwischenfall

Es ist schon relativ spät geworden und die Kinder sind schon wieder im Wasser, im Lieblingsbecken für die Kleinen. Die kleine Frau Löwe spielt ganz brav und ruhig seit einigen Minuten alleine mit ihren Bechern im Wasser, während ich unsere sieben Sachen langsam zusammensuche. Das hätte mich schon alarmieren müssen… alleine und ruhig? Entweder stellt sie was an – hier nicht möglich, oder aber sie macht sich an – bingo!

Als sie aus dem Becken klettert verrutscht dann die Badewindel mit dem bereit gut durchweichten Inhalt und Kind, Fliesen, Liege und Handtücher waren eingesaut. Hilfe!!! Viele von euch wissen wahrscheinlich wie das so ist… jedenfalls brauchte es etliche Feuchttücher und schließlich Mamas großes Handtuch um das Malheur ordentlich und so spurlos wie möglich zu beseitigen. Gottseidank waren wir die letzten am Kinderbecken!

Wieder in der Umkleide

Nach einer ausgiebigen Dusche für die Kinder sind wir schließlich wieder im Umkleideraum und es gilt zwei Flöhe und mich selbst mit gefühlten dreitausend Kleidungsstücken wieder anzuziehen. Vielleicht hätte ich das Gewandt vorhin doch nicht so reinstopfen sollen, denn jetzt muss ich erst mal wieder alles gleichdrehen und zusammensuchen. In der Zwischenzeit sind beide Kinder in Spindkästen geklettert und spielen Kuckuck.

Nachdem ich ihnen das verbiete, fängt die kleine Frau Löwe an, die Gänge zwischen den Kästen entlangzulaufen – natürlich immer noch nackt. Also heißt es „Baby“ einfangen. Ich muss uns drei in einer Kabine einsperren um uns anziehen zu können. Dann hatte ich was draußen vergessen, und sie saust schon wieder los. Der große Pirat findet immer unglaublich lustig wenn die kleine Schwester Blödsinn macht und bestärkt sie natürlich auch immer in solchen Aktionen. jedoch hat er sie auch mindestens 4 mal vom anderen Ende des (riesigen) Raumes wieder zurückgeholt. Irgendwann sind wir alle angezogen, die Kinder rennen voraus und ich schleppe die Tasche, den Rucksack und unsere dicken Winterjacken hinterher.

Nach dem Schwimmbad schweißgebadet

Als Mama nach dem Schwimmen zu duschen ist sinnlos! Bis du beide Kinder eingefangen und angezogen hast, bist du sowieso wieder durchgeschwitzt! Lieber in Ruhe zuhause. Und: Nie ohne genügend Feuchttücher und Plastiksackerl mit Windelkind ins Bad!

Mein Fazit zum Ausflug alleine ins Hallenbad mit den Kids: Es war anstrengend, aber sehr lustig und wir haben vor, jede Woche einmal herzukommen, bis wir wieder draußen baden können.

Wie geht es euch beim Schwimmen mit den Kindern? Macht ihr das auch alleine?